Kennzeichnung für KI-generierte Inhalte

Online-Dienste sollen KI-generierte Inhalte für Nutzer*innen umgehend klar und deutlich kennzeichnen, so die Forderung der EU-Kommission an die Unterzeichner des freiwilligen Verhaltenskodexes gegen Desinformation.

Damit soll auch böswilliges Nutzen von KI unterbunden werden. Zu den Unterzeichnern gehören Dienste wie Google, Meta, Microsoft, Twitch, TikTok, Clubhouse und Organisationen wie Reporter Ohne Grenzen, Interactive Advertising Bureau Europe (IAB Europe) und der Europäische Verband der Kommunikationsagenturen (EACA). Twitter ist im Mai 2023 aus der Vereinbarung ausgetreten.

Während die Einhaltung des Kodexes freiwillig ist, ist das EU-Gesetz über Digitale Dienste, das «Digital Service Act» (DSA), für die grossen Plattformen zwingend, also auch für Twitter. «Maschinen haben nicht das Recht auf freie Meinungsäusserung», kommentiert Kommissions-Vizepräsidentin Věra Jourová den aktuellen Sachverhalt.

Wir bei MOLINOTEQ schliessen uns diesem Kodex selbstverständlich an. Die seriöse Nutzung von KI ist in vielen Bereichen sinnvoll und erleichtert uns die Arbeit. Wir unterstützen aber in jeder Hinsicht die Forderungen, KI-generierte Inhalte eindeutig zu kennzeichnen, um so Missbrauch und Desinformation zu verhindern.

Unser Gestalter Jerôme hat die KI mal getestet: Verschiedene Websites, die kostenlose KI-Bildgenerierung anbieten, wussten nicht so genau, wie sie ein Maskottchen in Form eines Mühlrades umsetzen sollten. Die Ergebnisse verwunderten auch unseren Molino.