Online-Shopping richtig und nachhaltig beeinflussen

Bei der Online-Kaufentscheidung stehen Nachhaltigkeit und Transparenz immer mehr im Fokus. Die KPMG (vgl. Abs. 1) hat die wichtigsten Kaufmerkmale zusammengefasst.

Produktinformationen, Produktbeschreibung, Produktbilder oder Videos, verschiedene

Bezahlmöglichkeiten, Angaben zu Rücknahme und Retouren-Sendungsverfolgung spielen eine entscheidende Rolle. Für 46 % der Kundinnen und Kunden sind Nachhaltigkeitsangaben wie Wasserverbrauch, gleichberechtigte Bezahlung, Kinderarbeit und CO2-Fussabdruck «wichtig», für 18 % «sehr wichtig». Zugunsten der Nachhaltigkeit würden rund 91 % der Schweizer Bevölkerung Kompromisse eingehen, etwa die Hälfte wäre bereit, Mehrwegverpackungen zurückzugeben, 44 % nähmen längere Lieferzeiten in Kauf und etwa ein Drittel würde funktionsfähige Ware auch mit Makeln akzeptieren.

«Obwohl eine Mehrheit der Konsumenten ungern Zugeständnisse beim Preis macht, werden Nachhaltigkeitsfaktoren beim Einkaufen immer wichtiger. Die Händler müssen dies sowohl online als auch im stationären Handel systematisch berücksichtigen», so Jürg Meisterhans. Damit Sie mit Ihrem Unternehmen und Ihren Dienstleistungen und/oder Produkten sowohl die richtigen Zielgruppen als auch die erwarteten Umsatzzuwächse erreichen, erstellen wir von MOLINOTEQ zeitnah und kompetent eine aussagekräftige Analyse Ihres Online-Shops. Wir würden uns freuen, wenn sie unser Content Marketing Angebot anschauen würden!

«Special Days» auf dem Prüfstand

Auch im vergangenen Jahr 2021 hat die Covid-19-Pandemie den Detailhandel nicht unerheblich beeinflusst. «Special Days» wie der Black Friday und der Singles’ Day haben die Umsatzzahlen steigen lassen. Viele Detailhändler und Konsumenten sehen solche Aktionen allerdings eher kritisch. Die Credit Suisse und das Beratungs- und Marktforschungsunternehmen Fuhrer & Hotz haben die nunmehr vierzehnte Ausgabe ihrer gemeinsamen jährlichen Studie «Retail Outlook» vorgestellt. Hierin heisst es: «In der Branche herrscht Zweifel, ob die aus den Aktionspreisen resultierenden Margeneinbrüche durch einen entsprechenden Mehrabsatz kompensiert werden können. Zudem besteht die Gefahr einer Kannibalisierung des Weihnachtsgeschäfts». Wir bei MOLINOTEQ haben die Erfahrung gemacht, dass 80% unserer Kunden bei solchen Aktionen nicht mitmachen.

Machen künstliche Intelligenz und Algorithmen die Welt besser?

In einem Interview mit dem Magazin «ZEIT Spezial Arbeit», Ausgabe 2022, hat der deutsche Informatiker Richard Socher das Thema beleuchtet. Socher, Jahrgang 1983, hat in Leipzig und Saarbrücken Computerlinguistik studiert, an der Stanford University promoviert und lebt im Silicon Valley. Er zählt zu den meistzitierten KI-Forschern weltweit. Socher beobachtet mit Sorge, dass die Menschen durch soziale Medien, Algorithmen und KI an die Ränder des politischen Spektrums treiben. Deswegen sei Trump so populär geworden, weil selbst Leute, die ihn hassten, auf entsprechende Posts geklickt hätten. KI-Algorithmen warteten nur darauf, wie viel Aufmerksamkeit ein Link bekomme, und dann zeigten sie noch mehr davon, ohne dass ein Thema dafür beliebt sein müsse. Und KI in der Arbeitswelt? Dazu Socher: «Manche nutzen die neu gewonnene Zeit, um etwas Neues zu kreieren, andere wollen nur auf ihrer Jacht liegen». Sorgen mache er sich allerdings darüber, wenn der Sinn des Lebens verloren ginge, weil niemand sich mehr etwas erarbeiten müsse. Bei MOLINOTEQ haben wir festgestellt, dass uns KI bei der Analyse von Anzeigen, Suchwörtern und Zielgruppen viel Zeit einspart. Um dies aber mit den Kunden und ihren Produkten und/oder Dienstleistungen abzugleichen, braucht es immer noch unsere Consultants.

Und wie sieht Socher die Welt von morgen? «Langfristig wird es immer besser, und die Menschen werden am Ende ultimativ kreativ», sagt er.

Wollen wir hoffen, dass er Recht behält!