Nobelpreisträger und Google-Deepmind-CEO Demis Hassabis*schlägt ein neues Modell zur Regulierung besonders leistungsfähiger KI-Systeme vor. In einem Beitrag skizziert er, wie diese KI-Systeme vor ihrer Veröffentlichung geprüft werden könnten.
Die Prüfungen sollten zum einen bewerten, ob ein Modell gefährliche Fähigkeiten für Cyberangriffe oder biologische Bedrohungen besitzt.
Zudem soll untersucht werden, ob autonome KI-Agenten potenziell schädliche Aufgaben ausführen oder Menschen täuschen können.
Der Deepmind-Chef fordert regelmässig aktualisierte Sicherheitsbenchmarks, externe Audits und technische Massnahmen wie Wasserzeichen für KI-generierte Bilder.
Hassabis betont, dass nur begrenzt Zeit bleibe, um entsprechende Sicherheitsmechanismen aufzubauen. Es sei notwendig, die technischen und regulatorischen Grundlagen jetzt zu schaffen, bevor noch leistungsfähigere KI-Systeme verfügbar würden.
*Hassabis ist KI-Forscher und seit 2010 Mitgründer des in London gegründeten Unternehmens Deepmind Technologies.
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