Cyberkriminelle kapern alte oder abgelaufene Domains

Die Betrüger kapern diese Domains, um den guten Ruf früherer Inhaber für ihre kriminellen Zwecke zu missbrauchen: Auf verwaiste Websites werden dubiose Angebote oder Phishing-Fallen hochgeladen.

Die Betrüger kapern diese Domains, um den guten Ruf früherer Inhaber für ihre kriminellen Zwecke zu missbrauchen: Auf verwaiste Websites werden dubiose Angebote oder Phishing-Fallen hochgeladen. Die als Lesezeichen gespeicherten oder auf alter Korrespondenz genannten Internetadressen schaffen Vertrauen. Mit gefälschten vorgetäuschten Liquidationen zielen die Cyberkriminellen auf Vorauszahlungen in Fake-Shops ab. Kundinnen und Kunden werden teilweise sogar direkt telefonisch kontaktiert. Unter dem Vorwand einer Firmenübernahme und der damit verbundenen Systemumstellung versuchen die Kriminellen, die Opfer zur Herausgabe ihrer Login-Informationen zu bewegen. Mit der Domainübernahme übernehmen sie auch die dazu gehörige E-Mail-Adresse und via «Catch-all-Weiterleitung» empfangen sie alle an die alte Adresse geschickten Emails.

Das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) weist darauf hin, dass Suchmaschinen Domains auch nach ihrer Historie bewerten. Langjährig seriöse, nun aber gekaperte Domains erscheinen weiterhin weit oben in den Suchresultaten, womit die Betrüger sehr schnell sehr viele User erreichen. Das BACS empfiehlt dringend, vor dem Ablaufen einer Domain alle verknüpften DNS-Einträge für Verifizierungen zu löschen, damit es gar nicht zu unerwünschten Datenflüssen kommen kann.

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